Nachhaltig investieren
Nachdem Ökofonds zunehmend in die öffentliche Kritik geraten waren, sind Anleger nun verunsichert. Längst nicht alle Aktien sind tatsächlich rein ökologisch oder ethisch wertvoll, unter ihnen finden sich auf solche von Autobauern, Airlines und Erdöl-Unternehmen. Wer sein Geld in saubere Projekte investieren möchte, sollte sich genau im Vorfeld informieren. Eine gute Möglichkeit sind Umwelttechnikfonds. Diese sind Ökofonds, die ausschließlich in Unternehmen investieren, die die Technologie für nachhaltige Energiegewinnung bereitstellen – wie beispielsweise Solar- oder Windkraft.
Unternehmensstruktur prüfen
Ebenso interessant können Ethikfonds sein. Diese sind auf Firmen spezialisiert, die sozial korrekt agieren, wie zum Beispiel Unternehmen mit einheitlichen Mindestsozialstandards oder Gleichbehandlung. Des Weiteren achten diese Firmen besonders auf ihre Zulieferer im Ausland und lehnen Kinderarbeit sowie die Ausbeutung der Mitarbeiter ab. Vor jedem Kauf sollte sich ein Interessent jedoch eingehend informieren und beraten lassen, da die Masse unübersichtlich ist und die persönlichen Anlageziele stark variieren. Grundsätzlich sind tatsächliche Ökofonds allerdings durchaus eine positive und sinnvolle Anlageform, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen.