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Streit um Fondsregulierung

Geschrieben in Allgemein von admin am 26 Juni 2009

Die Finanzaufsicht BaFin möchte den Kapitalmarkt künftig stärker kontrollieren und unter anderem geschlossene Fonds wie Wertpapiere behandeln. Der Verband der geschlossenen Fonds wehrt sich jedoch gegen eine solche Praxis und schlägt alternative Lösungen vor.
Wie das “Handelsblatt” in einer aktuellen Ausgabe berichtet, bezieht sich der Vorstoß der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nicht nur auf geschlossene Fonds, sondern auch auf stille Beteiligungen, Genussrechte und Namensschuldverschreibungen. Wer in diesen Bereichen aktiv ist, soll also künftig von der BaFin überwacht werden dürfen. Der Vorschlag ist Teil eines Schreibens der Behörde und soll nächste Woche im Finanzausschuss diskutiert werden.
Der Verband der geschlossenen Fonds kritisiert den Vorschlag. Zwar stehe auch er einer Regulierung nicht abgeneigt gegenüber, jedoch sei ein eigenes Gesetz für Vermögensanlagen, das eine Prüfung der Prospektinhalte durch die BaFin festschreibe, die bessere Lösung, heißt es.
Bislang unterstand der so genannte “graue Kapitalmarkt”, zu dem oben aufgeführten Produkte gezählt werden, keiner Regulierung oder Aufsicht durch die BaFin. Von vielen Seiten wird dies bereits seit längerem als Nachteil für die Anleger kritisiert, der Betrügern “Tür und Tor öffnet”. Auch die BaFin räumt die Möglichkeit “erheblicher Schäden” für die Anleger ein und will diesen Risiken nun also entgegentreten.

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