Die aktuelle €uro-Fondsnote
Das Fondsrating des €uro-Magazins bewertet und benotet monatlich die sich auf dem Markt befindlichen Fonds. Für den Monat Juni deutet die €uro-Fondsnote dabei insgesamt auf eine eher abnehmende Qualität der Fonds hin.
Von den tausenden getesteten Fonds, die aus Gründen der Kontinuitätsprüfung mindestens vier Jahre alt sein müssen, wurden 133 abgestuft, während nur 77 aufgestuft wurden. Im guten oder sehr guten Bereich liegen nun rund 1200 Fonds – 281 davon erhielten die Bestnote 1, 899 immerhin noch eine 2. Mit der Note 3 im befriedigenden Bereich liegen 3006 Fonds. Als unterdurchschnittlich wurden 968 bezeichnet und erhielten folglich die Note 4, während 233 Fonds mit dem Urteil “ungenügend” abgestraft wurden und die schlechteste Note 5 kassierten.
Das Verfahren
Die €uro-Fondsnote ist ein Bewertungsverfahren vom Axel Springer Finanzen Verlag und von FondsConsult, die auf einer quantitativen und qualitativen Prüfung und Einordnung der Fonds basiert. Bezüglich der Quantität wird das Abschneiden der einzelnen Fonds sowohl gegenüber ihrer Benchmark als auch gegenüber ihrer Peer Group, also der Gruppe vergleichbarer, ähnlicher Fonds, in Betracht gezogen. Außerdem kommt das eingegangene Risiko, die sogenannte Volatilität, zum Tragen. Die Qualität wird anschließend nur bei den Fonds der Quantitätsnoten 1-3 berechnet und umfasst die Faktoren Managerkontinuität, Konstanz des Investmentansatzes sowie Produktwahrheit und -klarheit.
Die jeweils im Notenraum zwischen 1 und 5 verteilten zwei Teilnoten werden dann zu einer Gesamtnote zusammengezogen, wobei die quantitative Teilnote mit 70 Prozent und die qualitative mit 30 Prozent gewichtet wird.