Index-Fonds verzeichnen Zuwachs
Die günstigen Index-Fonds, auch ETF (Exchanged Traded Funds) genannt, konnten in letzter Zeit oft mehr Erträge für ihre Anleger herausholen als teurere, aktiv gemanagte Fonds. Immer mehr Anleger steigen deshalb auf ETFs um.
Die Exchange Traded Funds sind börsennotiert, bilden einen Aktienindex -oder Korb nach und sind daher in der Regel recht günstig. Dagegen erfordern aktiv von Spezialisten betreute Fonds höhere Gebühren, wobei aber auch mehr Gewinn erwartet wird. Diese Erwartungen haben sich jedoch in der letzten Zeit nicht bestätigen können. Wie der “Focus” berichtet, seien viele Anleger waren mit den Ergebnissen der verwalteten Fonds unzufrieden gewesen, da sie kaum besser oder sogar schlechter abgeschnitten hätten als die Indexfonds.
Transparenz und Kosten
Daher hätten viele Anleger den Wechsel beschlossen, wodurch die ETF-Fonds in letzter Zeit einen deutlichen Zuwachs verzeichnen konnten. „Anleger achten verstärkt auf die Transparenz der Kosten, Risiken und Erträge verschiedener Anlagealternativen“, begründet Dirk Klee, Chef von Barclays Global Investors Deutschland, das Umdenken bei Investoren gegenüber dem “Focus”. Mittlerweile seien bereits 542 Milliarden Euro in ETFs angelegt, wohingegen die Anbieter aktiv verwalteter Fonds immer stärkere Geldabflüsse hinnehmen müssen.