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Investmentfirmen schrumpfen Fondsangebot

Geschrieben in Allgemein von admin am 16 April 2009

Im ersten Quartal 2009 haben Investmentfirmen deutlich mehr Fonds für deutsche Privatanleger geschlossen als neue gegründet. Dies berichtet die “Financial Times Deutschland” unter Berufung auf den Datenanbieter “Lipper”.

Demnach seien in den ersten Monaten dieses Jahres 142 Fonds eingestampft oder zusammengeschlossen worden, während nur 62 neue gestartet worden seien. Dies stelle im Vergleich zum ersten Quartal 2008, in dem noch 223 neue Fonds 126 geschlossenen gegenüberstanden, einen deutlichen Rückgang dar. Die negative Entwicklung werde sich nach Meinung von Experten im Laufe der diesjährigen Krise noch weiter fortsetzen. Ein Sprecher der Beratungsfirma Oliver Wyman sagte der “FTD”: “Wir sind erst am Anfang eines Trends. Viele kleine Fonds sind nicht profitabel und haben deutlich reduzierte Zukunftsperspektiven.”
Ein wesentlicher Grund sei, dass Privatanleger im letzten Jahr massiv ihr Geld aus den Fonds abgezogen und in Tages- oder Festgeldkonten eingezahlt hätten. Daher resultiere nun die Wende der Fondspolitik der Investmentfirmen. Seit 2006 war zwar die Anzahl neuer Fonds stetig zurückgegangen, ein rückläufiges Wachstum hat es aber bis zu dem jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben. Zurzeit gebe es aber auf dem deutschen Markt für Privatanleger noch immer ein recht stattliches Angebot von rund 8360 Fonds.

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